Geschätzte Waldbesucherinnen und Waldbesucher
Der Sommer 2026 setzt unseren Wäldern hart zu. Trockenheit und Wassermangel hinterlassen sichtbare Spuren.
Was wir beobachten
Das Laub verfärbt sich seit Juli, Kronen weisen dürre Astpartien auf, Kronenteile und ganze Bäume sterben ab. Vereinzelt brechen grüne Äste spontan ab – ohne Wind, ohne Vorwarnung. Betroffen sind vor allem alte Buchen. Der Zustand eines Baumes lässt sich derzeit kaum beurteilen; bei Wind wird die Lage unberechenbar.
Wer die Verantwortung trägt
Der Wald ist ein Naturraum, kein Park. Wer ihn betritt, tut dies freiwillig und auf eigene Verantwortung – bei jeder Wetterlage, Wander- und Waldwege eingeschlossen.
Was wir tun
Rastplätze, Erholungseinrichtungen sowie Fuss- und Wanderwege kontrollieren wir periodisch, augenscheinlich und im zumutbaren Rahmen punktuell dort, wo wir damit beauftragt sind. Gefahren beseitigen wir nur im Auftrag der Werkeigentümer. Temporäre Sperrungen ordnen die Eigentümer in Ausnahmefällen an und heben sie nach Behebung wieder auf. Ganze Waldgebiete sperren wir zurzeit nicht: Das wäre weder verhältnismässig noch durchsetzbar.
Unsere Empfehlungen
Unser Team setzt sich weiterhin für die Zukunft unserer Wälder ein. Wir erwarten das auch von Bund und Kanton. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.
Freundliche Grüsse
Simon Tschendlik
Betriebsleiter Forstbetriebe Frenkentäler, und Team
| Name | Download | ||
|---|---|---|---|
| Trockenheit im Wald (PDF, 256 kB) | Download | 0 | Trockenheit im Wald |