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Trockenheit im Wald: Gefahren, Verantwortung, Vorgehen

18. August 2026

Geschätzte Waldbesucherinnen und Waldbesucher

Der Sommer 2026 setzt unseren Wäldern hart zu. Trockenheit und Wassermangel hinterlassen sichtbare Spuren.

Was wir beobachten

Das Laub verfärbt sich seit Juli, Kronen weisen dürre Astpartien auf, Kronenteile und ganze Bäume sterben ab. Vereinzelt brechen grüne Äste spontan ab – ohne Wind, ohne Vorwarnung. Betroffen sind vor allem alte Buchen. Der Zustand eines Baumes lässt sich derzeit kaum beurteilen; bei Wind wird die Lage unberechenbar.

Wer die Verantwortung trägt

Der Wald ist ein Naturraum, kein Park. Wer ihn betritt, tut dies freiwillig und auf eigene Verantwortung – bei jeder Wetterlage, Wander- und Waldwege eingeschlossen.

Was wir tun

Rastplätze, Erholungseinrichtungen sowie Fuss- und Wanderwege kontrollieren wir periodisch, augenscheinlich und im zumutbaren Rahmen punktuell dort, wo wir damit beauftragt sind. Gefahren beseitigen wir nur im Auftrag der Werkeigentümer. Temporäre Sperrungen ordnen die Eigentümer in Ausnahmefällen an und heben sie nach Behebung wieder auf. Ganze Waldgebiete sperren wir zurzeit nicht: Das wäre weder verhältnismässig noch durchsetzbar.

Unsere Empfehlungen

  • Tragen Sie Eigenverantwortung.
  • Meiden Sie den Wald bei Gewitter, Sturm und starkem Wind – auch in den Stunden danach.
  • Verzichten Sie in den nächsten Wochen auf nicht nötige Waldbesuche, besonders in alten Laubholzbeständen. Rasten Sie nicht unter alten Bäume.
  • Beachten Sie Absperrungen und Hinweistafeln. Wald-Knigge: www.afw-ctf.ch

Unser Team setzt sich weiterhin für die Zukunft unserer Wälder ein. Wir erwarten das auch von Bund und Kanton. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

Freundliche Grüsse

Simon Tschendlik

Betriebsleiter Forstbetriebe Frenkentäler, und Team

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